Class of 2021: Die Zukunft gestallten — Abschlussrede

JGR Köln
(25. Juni 2021)

3.20 P.M. MESZ +1

Legende:
N = Nikolai (Ich); V = Valentina

Rede startet mit Video, welches einen Dialog widerspiegelt

Aus Datenschutz- und urheberrechtlichen Gründen wird das Video ohne Ton abgespielt


Wir stehen heute hier an der Schwelle unserer Zukunft. Sie ist keine ferne Realität mehr. Sie beginnt hier. Sie beginnt heute. Heute startet ein neues Kapitel, und für viele vielleicht eines der schwierigsten Kapitel. Vielleicht werden wir uns sogar wünschen, hierher zurück zu kommen. Doch wird es diese Option nie mehr geben. Es gibt kein Zurück mehr.

N: Wir haben diesen letzten Lebensabschnitt als Kinder begonnen, aber wir verlassen ihn als halbe Erwachsene. Wir haben eine Grundausbildung erhalten, die uns für den Start in die Zukunft dienen wird. Es liegt noch viel vor uns und gelernt, haben wir längst noch nicht alles. Einige von uns gehen weiter in die gymnasialen Oberstufe, andere werden direkt in die Arbeitswelt einsteigen, aber jeder von uns wird seinen eigenen Weg gehen.

V: Egal, wohin wir gehen oder was wir tun, es liegen Herausforderungen vor uns. Was wir von jedem von euch und von uns selbst verlangen ist, dass ihr euch diesen Herausforderungen erhobenen Hauptes und weit geöffnetem Herzen stellt. Es reicht nicht aus, einfach zu versuchen, im Leben zurechtzukommen. Das bringt die Welt nicht voran. Auch wenn wir die Welt nicht verändern können, müssen wir versuchen, in allem was wir tun, über uns hinauszuwachsen, nach Exzellenz in jeder Aufgabe zu streben, egal ob groß oder noch so klein.

N: Obwohl es vielleicht nicht leicht zu sehen ist, wird jede unserer Handlungen, entweder zu den Errungenschaften oder den Misserfolgen der Welt hinzugefügt. Misserfolge, wie der neulich gescheiterte Versuch ein Klassenfoto zu schießen, oder das feige Verhalten wegen eines Feuerzeuges, woraufhin ein Ausflug gestrichen wurde.

V: Andererseits kommen unsere individuellen Erfolge der Gesellschaft zugute, denn wenn wir Erfolg haben, erleichtern wir unseren Mitmenschen die Arbeit. Wenn wir Erfolg haben, sind wir in der Lage, zu geben, anstatt zu nehmen.

N: Nun, wir haben vielleicht nicht die Macht, die ganze Welt zu inspirieren, nach Erfolg zu streben, aber wir haben die Macht, zu versuchen, ihn für uns selbst zu erreichen. Meine Hoffnung für uns alle ist es, alles zu tun, was wir tun können, um unser volles Potenzial zu entfalten.

V: Wenn jeder der 29 Schüler:innen in dieser Abschlussklasse in der Lage ist, das zu tun, stellt euch nur vor, welchen Effekt das haben würde. Die Zukunft liegt wirklich in unseren Händen, also lasst uns das Beste dar-aus machen.

N: Schließt ab mit dem was war, macht das Beste aus dem was ist und bleibt offen für das was kommt.

3.25 P.M. MESZ +1

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Anhang

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